Das Foto zeigt eine SGT-800 Gasturbine im Werk in Finspong, Schweden. Die Turbine wird in einfachzyklischen Gasturbinen- und Kombikraftwerken sowie in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen eingesetzt.
© Siemens AG, München/Berlin
Eine SGT-800 Gasturbine im Werk in Finspong, Schweden. Die Turbine wird in einfachzyklischen Gasturbinen- und Kombikraftwerken sowie in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen eingesetzt.

Flexible Energieumwandlung

Transparenz und Partizipation sind wichtige Ziele der Bundesregierung im 7. Energieforschungsprogramm. Die Forschungsnetzwerke Energie sind somit ein wichtiges Instrument der Energieforschungspolitik des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Sie tragen maßgeblich dazu bei, alle wesentlichen Akteure eines Themenschwerpunkts der Energieforschung zu vernetzen und an Strategieprozessen zu beteiligen.

Um den Forschungs- und Entwicklungsbedarf im Bereich der Kraftwerkstechniken zu eruieren, wurde am 24. Februar 2017 das Forschungsnetzwerk Flexible Energieumwandlung gegründet. Rund 150 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Politik und Forschungseinrichtungen nahmen an der Auftaktveranstaltung im BMWi in Berlin teil. Das Netzwerk dient als Informations- und Diskussionsplattform für die forschungspolitischen Themen der konventionellen, aber auch der solarthermischen Kraftwerkstechniken sowie der CO2-Technologien. Um Synergien zu nutzen, ging die bereits bestehende Forschungsinitiative Cooretec (CO2-Reduktions-Technologien) in dem Netzwerk auf.

Das Foto zeigt Teilnehmer einer Veranstaltung zum Thema
© PtJ - Ilse Trautwein

Im Forschungsnetzwerk Flexible Energieumwandlung tauschen sich Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und Industrie zu neuen Forschungsstrategien und -projekten sowie förderrelevanten Fragen aus.

In fünf Arbeitsgruppen widmen sich die Teilnehmenden des Netzwerks den Herausforderungen, die sich im Bereich Kraftwerkstechnik durch die veränderten Aufgaben in der Energiewende ergeben. Insbesondere müssen Kraftwerke zu einem kosten- und ressourceneffizienten Teil- und Mindestlastbetrieb ertüchtigt werden. Dazu gehören hohe An- und Abfahrgeschwindigkeiten, der Einsatz unterschiedlicher Brennstoffe und brennstoffflexible Verbrennungssysteme sowie geeignete Speicherlösungen. Auch die solarthermischen Kraftwerke und deren Kraftwerkskomponenten, die weltweit zur CO2-Reduktion beitragen, sind Thema einer Arbeitsgruppe.

Geschäftsstelle: Projektträger Jülich

Der Projektträger Jülich (PtJ) ist als Geschäftsstelle der Forschungsnetzwerke Energie Ansprechpartner für alle interessierten Akteure. Für das Netzwerk Flexible Energieumwandlung stellt der PtJ-Geschäftsbereich „Energiesystem: Erneuerbare Energien / Kraftwerkstechnik“ (ESE) darüber hinaus einen Koordinator als Ansprechpartner für fachliche Fragen zur Verfügung.

Dr. Heiko Gerhauser
+49(0)2461-61-96830
 
Projektträger Jülich
Wilhelm-Johnen-Straße
52428 Jülich