Windenergieanlagen auf offenem Meer.
© BMWi – Holger Vonderlind
Das IEA Wind TCP fördert die internationale Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung im Bereich Windenergie.

IEA Wind

Windenergieanlagen an Land (onshore) produzieren kostengünstig Strom, insbesondere wenn die Emissionen in die konventionellen Kraftstoffpreise einbezogen werden. Windenergie auf See (offshore) wiederum hat großes Potenzial, den Beitrag der Windenergie zum Strommix der Zukunft deutlich zu steigern. Dafür müssen ihre Kosten jedoch weiter reduziert werden. Um die Möglichkeiten der Windenergie on- und offshore voll nutzen zu können, müssen die Stromnetze aufgerüstet werden, um die steigenden Anforderungen erfüllen und die größere Vielfalt bewältigen zu können.

Ziel des Technological Collaboration Programme (TCP) „Wind“ der Internationalen Energieagentur (IEA) ist es, die Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung im Bereich Windenergie zu fördern und wichtige Informationen, Analysen und Werkzeuge für die Mitglieder bereitzustellen.

Die Mitglieder des IEA Wind TCPs verfolgen vier strategische Ziele:

  1. Den Wert der Windenergie im Energiesystem und den Energiemärkten erhöhen.
  2. Die Kosten für On- und Offshore-Windenergie weiter senken.
  3. Die gemeinschaftliche Forschung fördern und den Austausch von Best-Practice-Beispielen und Daten ermöglichen.
  4. Die gesellschaftliche Akzeptanz für Windenergie steigern sowie die Umweltverträglichkeit der Technologie weiter verbessern.

Ansprechpartner

Member: Franciska Klein, Germany,
Member Support: Friederike Barenhorst, Germany,
Alternate: Dr. Stephan Barth, ForWind - Center for Wind Energy Research, Germany,