Erneuerbare und konventionelle Energiequellen müssen optimal verzahnt sein, um das Energiesystem erfolgreich umgestalten zu können.
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Erneuerbare und konventionelle Energiequellen müssen optimal verzahnt sein, um das Energiesystem erfolgreich umgestalten zu können.

Energiewende im Stromsektor

Auf 45 Prozent ist im Jahr 2020 der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch in Deutschland gestiegen. Dieser wird zu großen Teilen von Windenergie-, Biomasse- und Photovoltaikanlagen ins Netz gespeist oder für den eigenen Verbrauch genutzt. Zusätzlich tragen Wasserkraft und Geothermie dazu bei, dass sich der deutsche Strommix vermehrt aus Anteilen erneuerbarer Quellen zusammensetzt.

Doch auch wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, muss die Stromnachfrage gedeckt sein. Um die Versorgung zu sichern, kommen konventionelle Kraftwerke zum Einsatz. Diese müssen in der Lage sein, flexibel auf Schwankungen zu reagieren – hierfür müssen sie kosten- und ressourceneffizient im Teillast- und Mindestlastbetrieb fahren können.

Erneuerbare und konventionelle Energiequellen müssen optimal verzahnt sein, um das Energiesystem erfolgreich umgestalten zu können. Damit dieses langfristig klimaverträglich und nachhaltig geschieht, sind technologische Innovationen aus Wissenschaft und Entwicklung unerlässlich. Die Forschung für zukunftsfähige Stromerzeugungstechnologien ist hierbei ein wichtiger Pfeiler.

Die Bundesregierung plant, bis zum Jahr 2045 die Energieversorgung in Deutschland schrittweise umzubauen. Dabei soll die Energieeffizienz erheblich gesteigert und bis dahin Klimaneutralität erreicht werden. Zukunftsfähige Stromerzeugungstechnologien spielen hierbei eine Schlüsselrolle.

Die Bruttostromerzeugung 2020 in Deutschland betrug 566 Terrawattstunden. Die Grafik zeigt die Verteilung nach Energieträgern in Prozent - vorläufige Angaben, Stand: April 2021.
BDEW-Schnellstatistikerhebung, Destatis, EEX, VGB, ZSW
Die Bruttostromerzeugung 2020 in Deutschland betrug 566 Terrawattstunden. Die Grafik zeigt die Verteilung nach Energieträgern in Prozent - vorläufige Angaben, Stand: April 2021.