Das Foto zeigt Offshore-Windenergieanlagen. Die auf Forschungsplattformen gewonnenen Forschungsergebnisse und Daten liefern sowohl für die Genehmigungsbehörden als auch für Betreiber von Offshore-Windparks wichtige Erkenntnisse.
© BMWi - Holger Vonderlind
Die auf Forschungsplattformen gewonnenen Forschungsergebnisse und Daten liefern sowohl für die Genehmigungsbehörden als auch für Betreiber von Offshore-Windparks wichtige Erkenntnisse.

Offshore-Aspekte

Offshore-Windenergieanlagen sind durch Salzwasser, Windböen, Bewuchs, Welle und Strömung besonders stark beansprucht. Um teure Wartungsarbeiten zu vermeiden, müssen sämtliche Bauteile möglichst robust und langlebig ausgelegt sein. Auch das Thema Gründungen ist nach wie vor zentral. Während in den Windparks in der Nord- und Ostsee Monopiles und Jackets dominieren, werden für internationale Standorte in tiefen Gewässern zunehmend schwimmende Fundamente entwickelt. Hier liegt viel Potenzial für alternative Lösungen.

Offshore-Testfelder ermöglichen Forschung und Entwicklung in einem weitgehend geschützten Raum. So können beispielsweise neue Installationsverfahren, innovative Rotorblattdesigns oder umfassende Untersuchungen von Windfeldern realisiert werden. Vielfältige Forschungsthemen können mit aktuellen und historischen Daten umgesetzt werden, die seit Inbetriebnahme auf den umfassend mit Messsystemen instrumentierten drei FINO-Plattformen und im RAVE-Forschungsverbund aufgezeichnet werden. Momentan stehen dort Forschungen zum Betrieb und zu Änderungen durch den Zubau weiterer Windparks im Fokus.